
Salz bindet Feuchte auf Oberflächen und kann Trocknung verlangsamen. Regelmäßiges, sanftes Abwischen exponierter Flächen, korrosionsgeschützte Beschläge und etwas höhere Luftbewegung helfen. Lüfte an Tagen mit geringerer absoluten Feuchte, oft morgens. Halte Möbel von direkten Meerwinden fern, vermeide durchnässte Strandtücher auf Polstern und setze punktuell Entfeuchterbeutel in geschlossenen Nischen ein. Kleine, konsequente Schritte reichen, um das feuchte Salzmilieu in Schach zu halten.

Wenn draußen die Feuchte hoch bleibt, sind sonnige Zwischenstunden Gold wert. Öffne dann Fenster, aktiviere Ventilatoren, stelle Polster kurz frei und nutze trockene Innenluft durch Klimageräte sorgfältig, ohne zu stark auszukühlen. Plane Rotationen: heute Rückenlehnen abziehen, morgen Sitzkissen aufstellen, übermorgen Bezüge lüften. So verteilt sich Pflegearbeit, die Trocknung bleibt kontinuierlich, und Schimmel verliert die Gelegenheit, sich in stillen Phasen ungestört auszubreiten.

Kühle Außenwände treffen hier häufig auf warme, feuchte Innenluft. Stelle Polster nicht direkt an Außenwände, nutze Distanzleisten, sorge für Sockel mit Luftdurchlass. Prüfe auf aufsteigende Feuchte, dicht schadhafte Fugen, installiere wenn nötig einen Entfeuchter mit Ablaufschlauch. Isoliere Kältebrücken, halte Vorhänge leicht abstehend, damit Luft zirkuliert. Mit guter Planung verschwindet die Kondensationszone, und die Polster bleiben fühlbar trockener und dauerhaft belastbarer.
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